Qigong hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird seit Jahrtausenden praktiziert. In der westlichen Welt stellt sich oft die Frage, ob Qigong auch aus wissenschaftlicher Sicht anerkannt ist. Die Antwort ist differenziert – die Forschungslage entwickelt sich jedoch zunehmend positiv.
Studien zu den Effekten von Qigong
In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche wissenschaftliche Studien Qigong untersucht. Besonders im Fokus stehen Wirkungen auf Stress, Schlafqualität und das Immunsystem. Ergebnisse zeigen, dass Qigong-Übungen Stresshormone wie Cortisol beeinflussen und zu mehr Entspannung beitragen können. Auch die Förderung von Achtsamkeit und innerer Ruhe wird häufig dokumentiert.
Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Herz-Kreislauf-System. Sanfte Bewegungen und bewusste Atmung können die Durchblutung verbessern und sich positiv auf die Sauerstoffversorgung auswirken.
Anerkennung in Medizin und Prävention
In Deutschland und anderen Ländern wird Qigong bereits im Rahmen von Präventionsprogrammen und Rehabilitationsmaßnahmen eingesetzt. Kliniken, Therapiezentren und auch Krankenkassen greifen auf Qigong zurück – vor allem in Bereichen wie Stressmanagement, Beweglichkeit im Alter oder zur Unterstützung eines gesunden Lebensstils.
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Fazit: Qigong zwischen Tradition und Wissenschaft
Obwohl Qigong aus einer spirituellen Tradition stammt, findet es immer mehr Platz in der modernen Forschung und Medizin. Studien zeigen positive Effekte auf körperliches und mentales Wohlbefinden, wodurch Qigong heute zunehmend wissenschaftlich anerkannt wird.
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