Ja, Qigong kann problemlos im Sitzen praktiziert werden. Auch wenn viele klassische Übungen im Stand ausgeführt werden, lassen sich zahlreiche Bewegungsformen an eine sitzende Position anpassen. Entscheidend ist nicht die Haltung, sondern die achtsame Verbindung von Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit.
Für wen eignet sich Qigong im Sitzen?
Sitzübungen sind besonders geeignet für:
- Menschen mit eingeschränkter Mobilität
- Personen, die nicht lange stehen können
- ältere Übende
- Einsteiger:innen
- Berufstätige, die Qigong im Büro integrieren möchten
Durch die flexible Ausführung bleibt die Praxis zugänglich und alltagstauglich.
Was ist beim Üben im Sitzen wichtig?
- Aufrechte, entspannte Haltung
- Beide Füße stabil am Boden (bei Stuhlübungen)
- Lockerer Schulter- und Nackenbereich
- Ruhige, gleichmäßige Atmung
- Langsame, kontrollierte Bewegungen
Ein stabiler Sitz unterstützt die Körperwahrnehmung und fördert eine konzentrierte Praxis.
Unterschied zwischen sitzendem und stehendem Qigong
Im Sitzen liegt der Fokus häufig stärker auf innerer Sammlung, Atmung und feinen Armbewegungen. Standübungen betonen zusätzlich Erdung und Ganzkörperhaltung. Beide Varianten können sich sinnvoll ergänzen.
Je nach Kasse ist eine Erstattung von bis zu 100 % möglich. Präventionskurse entdecken →
Fazit
Qigong im Sitzen ist eine gut geeignete Alternative zur stehenden Praxis. Die Übungen lassen sich individuell anpassen und bieten eine flexible Möglichkeit, bewusste Bewegung und Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.
Passend dazu: Qigong bei gesundheitlichen Einschränkungen
Alle Praxisfragen zu Qigong im Überblick: Qigong im Alltag – Praxisfragen im Überblick