Was ist Qigong?

Qigong – ein Begriff, der Ruhe, Balance und Energie vermittelt. Viele Menschen verbinden damit langsame Bewegungen und innere Gelassenheit. Doch was steckt genau dahinter?


Qigong ist eine jahrtausendealte chinesische Praxis, die Bewegung, Atmung und Konzentration miteinander verbindet. Der Name selbst gibt einen Hinweis: „Qi“ steht in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) für Lebensenergie, während „Gong“ so viel wie Übung oder Arbeit bedeutet. Zusammengesetzt lässt sich Qigong als „die Kunst, mit der Lebensenergie zu üben“ beschreiben.

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Die Ursprünge von Qigong

Die Wurzeln des Qigong reichen über 2.000 Jahre zurück. In der TCM gilt der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele. Nach dieser Vorstellung durchströmt das Qi den Körper über Leitbahnen, die sogenannten Meridiane.. Gerät das Qi aus dem Gleichgewicht, können nach dem Verständnis der TCM Blockaden entstehen.

Qigong entwickelte sich als Methode, um den Fluss des Qi zu harmonisieren. Ursprünglich wurde es in Klöstern und in der Heilkunst praktiziert. Heute wird Qigong weltweit geübt – als Möglichkeit, Entspannung, Achtsamkeit und innere Ausgeglichenheit zu fördern.

Die Praxis von Qigong

Qigong-Übungen bestehen aus sanften, fließenden Bewegungen, die mit bewusster Atmung und innerer Aufmerksamkeit verbunden sind. Jede Übung hat einen meditativen Charakter und soll die Wahrnehmung für den eigenen Körper schärfen.

Ein Beispiel ist die Übung „Der Kranich breitet seine Flügel aus“: In einer geschmeidigen Bewegung werden die Arme seitlich angehoben und gesenkt, während der Atem ruhig geführt wird.


Auch die Übung „Die Hände heben das Qi“ ist sehr bekannt. Hierbei stehen die Füße fest auf dem Boden, während die Arme synchron mit dem Atem auf- und abgleiten – ein Bild für die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Neben Bewegungsfolgen gibt es auch stille Qigong-Übungen. In ihnen bleibt der Körper äußerlich ruhig, während die Konzentration nach innen gerichtet ist.

Die Atmung und Achtsamkeit im Qigong

Die Atmung spielt im Qigong eine zentrale Rolle. Tiefe Atemzüge werden bewusst mit den Bewegungen verbunden. Dies kann zu einem Zustand führen, der als beruhigend und zentrierend empfunden wird.


Darüber hinaus legt Qigong großen Wert auf Achtsamkeit. Während der Übungen richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Moment – Gedanken treten in den Hintergrund, der Geist kommt zur Ruhe.

Fazit

Qigong ist mehr als nur eine Abfolge von Bewegungen. Es ist eine ganzheitliche Praxis, die Körper, Atmung und Aufmerksamkeit miteinander verbindet. Viele Menschen schätzen Qigong als Weg zu mehr Achtsamkeit, innerer Balance und Gelassenheit im Alltag.


Ob als sanfte Bewegungsform, meditative Übung oder als Ritual für mehr innere Ruhe – Qigong bietet dir die Möglichkeit, bewusster zu leben und neue Energie im Alltag zu entdecken – Schritt für Schritt und im eigenen Tempo.

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Weiterführende Informationen zu Qigong

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→ Die häufigsten Verständnisfragen zu Qigong – übersichtlich zusammengefasst

Hintergrund zum Ursprung von Qigong: Was ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)?