Niere 1 (Ni 1) Yongquan – Bedeutung, Lage, Wirkung und Anwendung des Akupunkturpunkts

Niere 1 (Ni 1), auch Yongquan genannt, ist der erste Punkt des Nieren-Meridians in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Er liegt auf der Fußsohle, im vorderen Drittel des Fußes, und gilt traditionell als Jing-Well-Punkt des Nieren-Meridians.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Yongquan mit dem Nieren-Qi, dem Shaoyin-System, der Verbindung zur Erde, der Verankerung von Yang, innerer Ruhe, Kopf-Fuß-Ausgleich und energetischer Erdung verbunden. Da der Punkt direkt auf der Fußsohle liegt, eignet er sich besonders gut als Orientierung für Qigong, Stand, Atmung und Körperwahrnehmung.

In diesem Beitrag erfährst du, wo Niere 1 liegt, welche Bedeutung der Punkt in der TCM hat, welche Funktionen ihm traditionell zugeschrieben werden und wie er im Zusammenhang mit Qigong, Erdung, Atmung, innerer Sammlung und sanfter Akupressur verstanden werden kann.

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Was bedeutet Yongquan?

Der Name Yongquan wird häufig mit „Sprudelnde Quelle” oder „sprudelnder Quell” übersetzt. „Yong” bedeutet sprudeln, hervortreten oder emporquellen. „Quan” bedeutet Quelle.

Der Name beschreibt sehr schön die Lage und Bedeutung des Punktes. Yongquan liegt auf der Fußsohle, also an der Stelle, an der der Mensch mit der Erde in Kontakt tritt. Aus Sicht der TCM beginnt hier der Nieren-Meridian und steigt von der Fußsohle in den Körper auf.

Das Bild der Quelle passt auch gut zum Qigong: Aus der Ruhe des Bodenkontakts entsteht Lebendigkeit. Die Füße verbinden sich mit der Erde, der Atem wird ruhiger, und die Aufmerksamkeit kann aus dem Kopf in den Körper sinken.

Wo liegt Niere 1 (Ni 1)?

Niere 1 liegt auf der Fußsohle. Klassisch wird der Punkt im vorderen Drittel der Fußsohle beschrieben, in einer Vertiefung zwischen dem zweiten und dritten Mittelfußknochen. Besonders gut lässt sich diese Mulde wahrnehmen, wenn die Zehen leicht gebeugt werden.

Eine einfache Orientierung:

  • Fuß entspannt ablegen
  • Fußsohle betrachten oder mit der Hand ertasten
  • das vordere Drittel der Fußsohle bestimmen
  • Zehen leicht beugen
  • die entstehende Vertiefung in der Fußsohle wahrnehmen
  • nur mit angenehmem Druck arbeiten

Der Punkt liegt nicht direkt unter den Zehen und nicht in der Fußmitte, sondern im vorderen Bereich der Sohle.

Da Fußform, Fußgewölbe, Hautempfindlichkeit und Muskelspannung individuell unterschiedlich sind, sollte die exakte Lokalisation für therapeutische Anwendungen durch qualifizierte Fachpersonen erfolgen.

Für die Selbstanwendung reicht eine sanfte Orientierung an der Fußsohle. Der Druck sollte deutlich spürbar, aber niemals schmerzhaft sein.

Die Bedeutung von Ni 1 im Meridiansystem

Ni 1 gehört zum Nieren-Meridian, der dem Shaoyin-System zugeordnet wird. Der Nieren-Meridian beginnt an der Fußsohle, verläuft über die Innenseite des Fußes, den Innenknöchel, die Beininnenseite, den Unterbauch, den Rumpf und weiter in den Brustbereich.

Yongquan ist der Anfangspunkt dieses Meridians. Dadurch wird der Punkt traditionell mit Erdung, Tiefe, Nieren-Qi, Yin, Essenz, innerer Sammlung und der Verbindung zwischen unten und oben betrachtet.

Eine besondere Bedeutung erhält Ni 1 durch seine Einordnung als Jing-Well-Punkt. Jing-Well-Punkte liegen an den äußeren Enden der Meridiane und werden in der TCM als dynamische Übergangsstellen des Qi verstanden.

Ni 1 verbindet damit mehrere Ebenen: Nieren-Meridian, Shaoyin-Qi, Fußsohle, Jing-Well-Punkt, Erde, Yin, Nieren-Qi, Erdung, Kopf-Fuß-Verbindung, innere Ruhe und freier Qi-Fluss.

Welche Funktionen werden Ni 1 in der TCM zugeschrieben?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Niere 1 vor allem mit folgenden Funktionen verbunden:

  • Harmonisierung des Nieren-Meridians
  • Regulation von Nieren-Qi nach TCM-Verständnis
  • Jing-Well-Punkt des Nieren-Meridians
  • Verankerung von Yang im energetischen Modell
  • Förderung der Verbindung zwischen Kopf und Fuß
  • Unterstützung innerer Ruhe aus traditioneller Sicht
  • Harmonisierung des Shaoyin-Systems
  • Senkung von aufsteigender Yang-Dynamik nach klassischer Betrachtung
  • Verbindung von Fußsohle, Becken, Bauchraum und innerer Sammlung
  • Förderung von Erdung und Körperwahrnehmung im Qigong

Dabei betrachtet die TCM Beschwerden niemals isoliert. Ein einzelner Akupunkturpunkt wird immer im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Muster eines Menschen gesehen.

Die genannten Funktionen sind traditionelle Zuschreibungen der TCM. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Bei welchen Themen wird Ni 1 traditionell berücksichtigt?

Ni 1 wird traditionell vor allem bei Themen rund um Erdung, Nieren-Qi, Shaoyin, Kopf-Fuß-Ausgleich, innere Ruhe und Verankerung betrachtet. Dazu zählen aus TCM-Sicht unter anderem:

  • subjektiv empfundene innere Unruhe
  • energetisches Ungleichgewicht im oberen Körperbereich
  • Gefühl von aufsteigendem Yang im energetischen Modell
  • mangelnde Erdung oder fehlender Bodenkontakt
  • starke Kopfaktivität aus traditioneller Sicht
  • fehlende Sammlung im Unterbauch
  • Unruhe im Zusammenspiel von Kopf, Herz und Niere
  • Spannungsgefühle in Füßen oder Fußsohlen
  • Disharmonien im Shaoyin-System nach klassischer Beschreibung

Wichtig ist: Diese Angaben beschreiben traditionelle Anwendungsbereiche der TCM. Bei starken Kopfschmerzen, Schwindel, Ohnmacht, neurologischen Symptomen, Brustschmerzen, Atemnot, schweren Erschöpfungszuständen, Fußverletzungen, offenen Wunden, Taubheit, Durchblutungsstörungen oder unklaren Beschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

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Ni 1 als Jing-Well-Punkt

Yongquan gilt als Jing-Well-Punkt des Nieren-Meridians. Jing-Well-Punkte liegen an den äußeren Enden der Meridiane und markieren im TCM-Modell besondere Übergangsstellen des Qi.

Bei Ni 1 ist diese Bedeutung besonders anschaulich: Der Punkt liegt auf der Fußsohle, also an der Kontaktfläche zur Erde. Von hier aus beginnt der Nieren-Meridian und steigt über die Beininnenseite in Richtung Rumpf auf.

Dadurch wird Yongquan traditionell mit Erdung, Sammlung und der Verbindung von unten nach oben betrachtet. Der Punkt steht sinnbildlich für das Aufsteigen einer Quelle aus der Tiefe.

Diese Zusammenhänge sind als traditionelle energetische Betrachtung zu verstehen und ersetzen keine medizinische Abklärung.

Ni 1 und Nieren-Qi

Nieren-Qi beschreibt in der TCM die funktionelle Kraft des Nieren-Funktionskreises. Dieser wird traditionell mit Tiefe, Essenz, Yin, Yang, Beckenraum, unteren Körperabschnitten, innerer Kraft und grundlegender Stabilität verbunden.

Yongquan liegt am Beginn des Nieren-Meridians. Dadurch wird der Punkt mit der Regulation des Nieren-Qi und dem aufsteigenden Verlauf des Shaoyin-Systems verbunden.

Ein weiterer wichtiger Bezugspunkt für Nieren-Qi und die Verankerung im Unterbauch ist KG 4 Guanyuan auf der Körpervorderseite. Während Ni 1 die Wurzel unten an der Fußsohle bildet, wird KG 4 in der TCM häufig als Sammelpunkt für Yuan-Qi und Ruhe im Beckenraum betrachtet.

Dabei geht es nicht um die Niere als einzelnes Organ im westlich-medizinischen Sinn, sondern um ein energetisches Funktionssystem der TCM.

Im Qigong kann dieser Zusammenhang helfen, die Verbindung zwischen Fußsohlen, Beinen, Becken, Unterbauch und Atmung bewusster zu erleben.

Ni 1 und Erdung

Yongquan ist einer der wichtigsten Orientierungspunkte für Erdung in der Qigong-Praxis. Der Punkt liegt auf der Fußsohle und macht die Verbindung zum Boden unmittelbar erfahrbar.

Erdung bedeutet nicht, schwer oder starr zu werden. Es bedeutet, den Kontakt zum Boden zu spüren, ohne den Körper festzuhalten. Die Füße bleiben wach, die Knie weich, das Becken gelöst und der Atem ruhig.

Ni 1 kann helfen, die Aufmerksamkeit aus dem Kopf nach unten sinken zu lassen. Der Boden trägt. Die Fußsohlen werden lebendig. Der Körper richtet sich von unten nach oben auf.

Ni 1 und die Kopf-Fuß-Verbindung

In der TCM wird Ni 1 traditionell mit der Verbindung zwischen Kopf und Fuß betrachtet. Der Punkt kann sinnbildlich helfen, zu viel Aktivität im oberen Körperbereich nach unten zu führen.

Für Qigong ist dieser Gedanke sehr wertvoll. Viele Menschen erleben Stress, Grübeln oder innere Unruhe vor allem im Kopf. Die bewusste Wahrnehmung der Fußsohlen kann helfen, wieder mehr im Körper anzukommen.

Dabei geht es nicht um Druck oder Kontrolle. Es geht darum, die Füße zu spüren, den Atem sinken zu lassen und dem Körper zu erlauben, sich von unten her zu stabilisieren.

Ni 1 und Verankerung von Yang

In der TCM wird Yongquan traditionell mit der Verankerung von Yang verbunden. Yang steht für Aktivität, Wärme, Bewegung, Wachheit und Aufrichtung. Wenn Yang im Modell der TCM zu stark nach oben steigt, wird Ni 1 als Punkt betrachtet, der die Verbindung nach unten stärken kann.

Diese Beschreibung gehört zum energetischen Denkmodell der TCM. Sie ist nicht als medizinische Diagnose zu verstehen.

Im Qigong zeigt sich dieses Prinzip praktisch: Wenn die Füße den Boden spüren und der Atem ruhiger wird, kann sich der Kopf klarer und der Körper stabiler anfühlen. Die Aufrichtung entsteht nicht durch Anspannung, sondern durch guten Bodenkontakt.

Ni 1 und innere Ruhe

Yongquan wird traditionell mit innerer Ruhe und Sammlung verbunden. Das hängt vor allem mit seiner Lage an der Fußsohle und seiner Beziehung zum Shaoyin-System zusammen.

Im Qigong entsteht Ruhe nicht dadurch, dass Gedanken erzwungen gestoppt werden. Ruhe entsteht oft, wenn die Aufmerksamkeit wieder in den Körper sinkt.

Eine einfache Wahrnehmung der Fußsohlen kann dabei sehr hilfreich sein: Der Boden ist da. Die Füße sind da. Der Atem fließt. Der Körper darf loslassen.

Ni 1 kann so zu einem stillen Ankerpunkt werden.

Anwendung von Ni 1 in der Akupressur

Ni 1 eignet sich grundsätzlich gut für eine sanfte Selbst-Akupressur, sofern keine akuten Beschwerden, Verletzungen oder offenen Stellen vorliegen. Der Druck sollte angenehm und stabilisierend wirken.

Eine mögliche Vorgehensweise:

  • Setze dich bequem hin.
  • Lege den Fuß entspannt ab.
  • Suche die Vertiefung im vorderen Drittel der Fußsohle.
  • Lege Daumen oder Fingerkuppe sanft auf den Punkt.
  • Halte oder kreise 30 bis 60 Sekunden.
  • Atme ruhig und gleichmäßig.
  • Löse die Berührung langsam wieder.

Die Anwendung kann rechts, links oder beidseitig erfolgen. Wenn der Punkt empfindlich ist, reduziere den Druck deutlich.

Bei offenen Wunden, Entzündungen, Fußpilz, Warzen, frischen Verletzungen, starken Schmerzen, Taubheit, Durchblutungsstörungen oder Diabetes mit Fußproblemen sollte keine Selbstanwendung erfolgen.

Ni 1 und Atmung

Ni 1 lässt sich sehr gut mit ruhiger Atmung verbinden. Gerade weil der Punkt auf der Fußsohle liegt, hilft er, die Aufmerksamkeit aus dem Kopf in den Körper zu führen.

Eine einfache Übung:

  • Setze dich aufrecht hin.
  • Stelle beide Füße auf den Boden.
  • Spüre die Fußsohlen.
  • Nimm besonders das vordere Drittel der Fußsohlen wahr.
  • Atme ruhig durch die Nase ein und aus.
  • Lass mit jeder Ausatmung Gewicht in die Füße sinken.
  • Bleibe wach, weich und ohne Anstrengung.

Diese Übung dient der Körperwahrnehmung und Entspannung. Sie ersetzt keine Behandlung bei Beschwerden.

Ni 1 und Qigong

Im Qigong ist Ni 1 ein besonders wertvoller Orientierungspunkt. Viele Übungen beginnen mit der bewussten Wahrnehmung der Füße, des Bodens und der eigenen Mitte. Mehr über die praktische Anwendung im Nieren-Meridian im Qigong findest du auf der zugehörigen Anwendungsseite.

Hilfreiche Impulse sind:

  • Fußsohlen bewusst spüren
  • Gewicht gleichmäßig verteilen
  • Zehen locker lassen
  • Knie weich halten
  • Becken locker sinken lassen
  • Bauchraum entspannen
  • Atem in die Mitte sinken lassen
  • Scheitel sanft aufrichten

So kann Yongquan helfen, die Verbindung von Erde, Füßen, Beinen, Becken, Atem und innerer Sammlung bewusster zu erleben.

Ni 1 und Stand

Ein guter Qigong-Stand entsteht nicht durch Anspannung. Er entsteht durch wache Füße, weiche Knie, ein gelöstes Becken und eine natürliche Aufrichtung.

Ni 1 kann als Orientierungspunkt dienen, um den Kontakt zur Erde zu spüren. Dabei ist wichtig: Der Punkt wird nicht in den Boden „gedrückt”. Vielmehr darf das Gewicht weich und gleichmäßig über die Fußsohlen verteilt werden.

Wenn die Fußsohlen wach sind, wirkt der ganze Körper oft stabiler. Die Knie müssen weniger festhalten, der Atem kann tiefer fließen, und der Kopf wird ruhiger.

Ni 1 und Alltag

Im Alltag verlieren viele Menschen den Kontakt zu ihren Füßen. Enge Schuhe, langes Sitzen, starrer Stand oder viel Kopfarbeit können dazu führen, dass die Fußsohlen kaum noch wahrgenommen werden.

Für den Alltag kann es hilfreich sein:

  • regelmäßig barfuß stehen, wenn es angenehm ist
  • Fußsohlen bewusst spüren
  • Zehen locker bewegen
  • Gewicht gleichmäßig verteilen
  • kurz aufstehen und gehen
  • Atem nicht anhalten
  • Bauchraum weich lassen

Diese Maßnahmen ersetzen keine Behandlung, können aber helfen, mehr Körperbewusstsein in den Alltag zu bringen.

Ni 1 und Loslassen

Ni 1 liegt an der Fußsohle und kann im Qigong als Symbol für Loslassen und Ankommen verstanden werden.

Loslassen bedeutet hier nicht, in sich zusammenzusinken. Es bedeutet, den Boden wahrzunehmen und unnötige Spannung aus Kopf, Schultern, Bauch, Becken und Füßen abzugeben.

Yongquan kann daran erinnern, dass innere Ruhe oft unten beginnt. Die Füße spüren den Boden. Die Knie werden weich. Das Becken sinkt. Der Atem fließt. Der Kopf darf klarer werden.

Im Qigong entsteht Stabilität durch Wahrnehmen, Atmen und natürliche Ausrichtung.

Direktes Jing-Well-Paar am Fuß: Ni 1 an der Fußsohle, Bl 67 Zhiyin am kleinen Zeh — Yin-Yang-Zwilling am Fußende der Nieren- und Blasen-Meridiane.

Sicherheitshinweise zu Ni 1

Ni 1 liegt auf der Fußsohle im Bereich von Haut, Faszien, Sehnen, kleinen Nerven, Blutgefäßen, Fußgewölbe und tieferen Fußstrukturen.

Bitte beachte:

  • keinen starken oder schmerzhaften Druck ausüben
  • nicht auf offene Hautstellen drücken
  • keine Anwendung bei Entzündungen, Warzen oder Hautreizungen
  • keine Anwendung bei frischen Fußverletzungen
  • keine Selbstbehandlung bei Taubheit, Kribbeln oder Verfärbungen am Fuß
  • bei Diabetes mit Fußproblemen vorher fachlich abklären lassen
  • bei Durchblutungsstörungen besonders vorsichtig sein
  • bei starken oder unklaren Fußschmerzen medizinischen Rat einholen

Eine Akupunkturbehandlung an diesem Punkt sollte ausschließlich durch qualifizierte Therapeutinnen oder Therapeuten erfolgen. Für die Selbstanwendung reichen meist sanfte Akupressur, ruhige Atmung und achtsame Wahrnehmung der Fußsohle aus.

Fazit: Niere 1 (Ni 1) Yongquan

Niere 1 (Ni 1) Yongquan ist der erste Punkt des Nieren-Meridians und liegt auf der Fußsohle im vorderen Drittel des Fußes. Der Name „Sprudelnde Quelle” beschreibt seine traditionelle Bedeutung als Anfangspunkt des Shaoyin-Verlaufs und als Verbindung zwischen Erde und Körper.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Ni 1 mit dem Nieren-Meridian, Shaoyin-Qi, Jing-Well-Funktion, Nieren-Qi, Erdung, Verankerung von Yang, innerer Ruhe, Kopf-Fuß-Ausgleich und freiem Qi-Fluss verbunden.

Für die Selbstanwendung eignet sich Ni 1 gut, solange sanft und achtsam gearbeitet wird. Starker Druck, schmerzhafte Massage oder Anwendung bei akuten Fußbeschwerden sollten vermieden werden.

Im Zusammenhang mit Qigong zeigt Yongquan sehr schön, wie Fußsohlen, Beine, Becken, Atmung, innere Ruhe und Aufrichtung miteinander verbunden sein können. Wenn die Füße den Boden spüren, der Atem ruhig fließt und die Aufmerksamkeit nach unten sinkt, kann mehr Erdung und Körperbewusstsein entstehen.

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