Qigong wird häufig als ruhige Bewegungsform wahrgenommen. Trotzdem ist der Körper während des Übens aktiv: Die Beine tragen und verlagern das Körpergewicht, Muskeln arbeiten, der Körper richtet sich auf und Bewegungen werden über mehrere Minuten kontinuierlich ausgeführt. Die meisten Qigong-Formen verbinden dabei körperliche Bewegung mit Atmung und Aufmerksamkeit.
Damit stellt sich eine interessante Frage: Welche Auswirkungen kann regelmäßiges Qigong auf Herz und Kreislauf haben?
In wissenschaftlichen Untersuchungen werden dabei ganz unterschiedliche Größen betrachtet. Besonders häufig untersucht wird der Blutdruck. Daneben gibt es Studien zur körperlichen Belastbarkeit, zu Blutfetten und zu Qigong als ergänzender Bewegungsform bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie chronischer Herzinsuffizienz. Damit gehört das Herz-Kreislauf-System zu den Bereichen, in denen die Wirkungen von Qigong untersucht werden.
Die Forschung liefert inzwischen einige positive Hinweise. Gleichzeitig muss deutlich unterschieden werden zwischen Veränderungen einzelner Risikofaktoren – beispielsweise des Blutdrucks – und der wesentlich weitergehenden Behauptung, Qigong könne Herzinfarkte oder Schlaganfälle verhindern.
In diesem Beitrag erfährst du, wie Qigong das Herz-Kreislauf-System körperlich beansprucht, was Studien zum Blutdruck zeigen und wie gut die wissenschaftliche Evidenz tatsächlich ist.
Was gehört zum Herz-Kreislauf-System?
Zum Herz-Kreislauf-System gehören das Herz und die Blutgefäße. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Blut durch den Körper transportiert wird und Gewebe unter anderem mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.
Bei körperlicher Aktivität verändert sich die Beanspruchung dieses Systems. Muskeln benötigen mehr Energie und Sauerstoff, und Herz und Kreislauf passen sich an die körperliche Belastung an.
Regelmäßige körperliche Aktivität gehört deshalb zu den grundlegenden Empfehlungen für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Die American Heart Association empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate aerobe Aktivität oder 75 Minuten intensive Aktivität pro Woche sowie ergänzendes Krafttraining.
Qigong kann körperliche Aktivität beitragen. Allerdings unterscheiden sich Qigong-Formen und ihre Intensität erheblich. Eine ruhige Übung mit kleinen Bewegungen ist nicht dasselbe wie eine tiefe und körperlich anspruchsvolle Baduanjin-Praxis.
Deshalb sollte Qigong nicht automatisch mit einem vollständigen Ausdauertraining gleichgesetzt werden.
Ist Qigong überhaupt ein Herz-Kreislauf-Training?
Das hängt stark davon ab, was unter Herz-Kreislauf-Training verstanden wird.
Viele Qigong-Übungen sind sanft und fließend. Das US-amerikanische National Center for Complementary and Integrative Health beschreibt typische Qigong-Bewegungen als eher ruhig und weich und betont die Verbindung von Körperbewegung, Haltung, Atmung und geistiger Regulation. Klassische Systeme wie das Daoyin Yangsheng Gong haben dieses ruhige Grundprinzip fest verankert.
Ein klassisches Ausdauertraining verfolgt dagegen meist das Ziel, Herz und Kreislauf über eine gewisse Zeit stärker zu beanspruchen.
Beim Qigong steht dieses Belastungsziel normalerweise nicht im Vordergrund.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Qigong für das Herz-Kreislauf-System uninteressant ist.
Auch sanfte regelmäßige körperliche Aktivität ist Bewegung. Außerdem können Faktoren wie Blutdruck, körperliche Funktion und Belastbarkeit durch regelmäßige Bewegung beeinflusst werden.
Eine sinnvolle Einordnung lautet deshalb: Qigong ist eine körperlich aktive Bewegungsform, aber nicht jede Qigong-Praxis ersetzt ein klassisches Ausdauertraining.
Warum Bewegung grundsätzlich für Herz und Kreislauf wichtig ist
Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wichtigsten veränderbaren Lebensstilfaktoren bei erhöhtem Blutdruck und zur allgemeinen Herz-Kreislauf-Prävention. Die American Heart Association empfiehlt sowohl aerobe Aktivität als auch Widerstands- beziehungsweise Krafttraining und rät dazu, langes Sitzen regelmäßig zu unterbrechen.
Für Qigong ist dieser Punkt wichtig.
Ein Teil einer möglichen gesundheitlichen Wirkung kann schlicht darin bestehen, dass Menschen regelmäßig körperlich aktiv werden.
Wer zuvor lange Phasen überwiegend sitzend verbracht hat und nun mehrmals pro Woche Qigong praktiziert, hat seinen Bewegungsalltag verändert. Wie sich solche Momente in den Alltag einbauen lassen, wird in einem eigenen Beitrag beschrieben.
Daraus folgt aber zugleich eine wichtige wissenschaftliche Frage: Ist Qigong besonders wirksam – oder profitieren Menschen hauptsächlich deshalb, weil sie sich regelmäßig bewegen?
Genau deshalb sind Studien mit aktiven Vergleichsgruppen besonders wertvoll.
Qigong und Blutdruck
Der Blutdruck ist der bisher am intensivsten untersuchte Herz-Kreislauf-Parameter im Zusammenhang mit Qigong.
Beim Blutdruck werden zwei Werte unterschieden: Der systolische Blutdruck beschreibt vereinfacht den Druck während der Auswurfphase des Herzens. Der diastolische Blutdruck beschreibt den Druck zwischen den Herzschlägen.
Dauerhaft erhöhter Blutdruck ist ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Regelmäßige Bewegung gehört deshalb zu den empfohlenen Maßnahmen zur Blutdruckkontrolle.
Was zeigen ältere Qigong-Meta-Analysen zum Blutdruck?
Eine Meta-Analyse von 2021 wertete 14 randomisierte Studien mit insgesamt 829 Teilnehmern mit Bluthochdruck aus.
Im Vergleich zu keiner körperlichen Aktivität zeigte Qigong in der zusammengefassten Analyse eine stärkere Verringerung sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks.
Besonders interessant war jedoch ein anderer Befund: Im Vergleich zu anderen aeroben Bewegungsformen ergab sich kein signifikanter Unterschied.
Das ist für die Einordnung entscheidend.
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Qigong bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck eine sinnvolle körperliche Aktivität sein kann. Sie beweisen aber nicht, dass Qigong anderen geeigneten Bewegungsformen grundsätzlich überlegen ist.
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Eine weitere wissenschaftliche Bewertung fällt vorsichtiger aus
Eine 2025 veröffentlichte Evidenzübersicht des US-amerikanischen Department of Veterans Affairs untersuchte 26 systematische Reviews zu Tai Chi und Qigong.
Für die dort ausgewählte Qigong-Übersichtsarbeit zum Bluthochdruck wurden zwar Blutdrucksenkungen berichtet, die Sicherheit der Evidenz wurde jedoch nur als niedrig bis sehr niedrig eingeschätzt.
Das zeigt ein typisches Problem der Qigong-Forschung: Ein statistisch positiver Effekt bedeutet nicht automatisch, dass die Evidenz bereits besonders belastbar ist.
Qualität der Studien, Vergleichsgruppen, Teilnehmerzahl und Studiendesign müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Baduanjin und Blutdruck
Besonders intensiv untersucht wird Baduanjin – die Acht Brokate.
Eine Meta-Analyse von 2024 bezog 17 randomisierte Studien mit insgesamt 1.755 Teilnehmern ein. Zwölf dieser Studien erfassten Veränderungen des Blutdrucks. In der zusammengefassten Auswertung sank der systolische Blutdruck im Durchschnitt um etwa 4 mmHg und der diastolische um etwa 3 mmHg stärker als in den jeweiligen Vergleichsgruppen.
Die Ergebnisse wirken auf den ersten Blick überzeugend. Allerdings weist die Untersuchung selbst auf erhebliche Einschränkungen hin.
Alle 17 Studien wurden in China durchgeführt. Von den eingeschlossenen Studien wurde nur eine mit niedrigem Verzerrungsrisiko bewertet, während bei 15 Studien das Risiko in wesentlichen Bereichen unklar war. Außerdem bestanden bei der Blutdruckauswertung deutliche Unterschiede zwischen den Studien und Hinweise auf möglichen Publikationsbias.
Die Autoren formulieren ihre Schlussfolgerungen deshalb letztlich wesentlich vorsichtiger, als es einzelne Zahlen zunächst vermuten lassen, und betonen, dass die Evidenz für eine allgemeine kardiovaskuläre Präventionswirkung von Baduanjin noch begrenzt ist.
Eine neue große Baduanjin-Studie liefert stärkere Hinweise
Besonders interessant ist eine 2026 veröffentlichte multizentrische randomisierte Studie bei Menschen mit hochnormalem Blutdruck.
Darin wurde Baduanjin mit selbst gewählter körperlicher Aktivität und mit zügigem Gehen verglichen.
Nach drei Monaten zeigte die Baduanjin-Gruppe eine stärkere Verringerung des systolischen 24-Stunden-Blutdrucks als die Gruppe mit selbst gewählter Bewegung. Der Effekt blieb in der Nachbeobachtung bis zu einem Jahr bestehen.
Im Vergleich mit zügigem Gehen zeigte sich dagegen kein wesentlicher Unterschied der Blutdruckwirkung.
Gerade dieser Befund ist für die Interpretation ausgesprochen interessant.
Er spricht nicht dafür, dass Baduanjin eine außergewöhnliche oder einzigartige Blutdruckwirkung besitzt. Er legt vielmehr nahe: Baduanjin kann eine wirksame Form regelmäßiger Bewegung sein – und zumindest beim Blutdruck ähnlich sinnvoll sein wie zügiges Gehen.
Ist eine Blutdrucksenkung durch Qigong klinisch bedeutsam?
Auch eine relativ kleine durchschnittliche Blutdruckveränderung kann medizinisch interessant sein.
Trotzdem sollten Ergebnisse aus Meta-Analysen nicht wie ein persönliches Versprechen interpretiert werden.
Ein Durchschnittswert bedeutet nicht, dass jeder Teilnehmer dieselbe Veränderung erreicht. Manche Menschen reagieren stärker, andere schwächer und manche möglicherweise überhaupt nicht.
Zudem hängt der Blutdruck von zahlreichen Faktoren ab, darunter körperliche Aktivität, Ernährung, Körpergewicht, Medikamente und weitere gesundheitliche Bedingungen. Die American Heart Association betrachtet Bewegung deshalb als einen Baustein eines umfassenderen Blutdruckmanagements.
Qigong ersetzt keine Blutdruckmedikamente
Dieser Punkt ist besonders wichtig.
Aus Studien, in denen sich Blutdruckwerte nach Qigong verbessert haben, lässt sich nicht ableiten, dass verschriebene Medikamente reduziert oder abgesetzt werden können.
Menschen mit Bluthochdruck sollten ihre Behandlung mit dem behandelnden Arzt abstimmen.
Qigong kann abhängig von der individuellen Situation eine ergänzende Bewegungsform sein. Es ist jedoch keine eigenständig dosierbare Alternative zu einer notwendigen medikamentösen Therapie. Das NCCIH empfiehlt ausdrücklich, Qigong nicht dazu zu verwenden, eine notwendige medizinische Versorgung aufzuschieben.
Warum der Vergleich mit Gehen so interessant ist
Gehen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, körperlich aktiv zu sein. Es benötigt kaum Ausrüstung und kann gut dosiert werden.
Dass Baduanjin in der aktuellen randomisierten Studie beim Blutdruck ähnlich abschnitt wie zügiges Gehen, ist deshalb praktisch relevant.
Für einen Menschen, der gerne spazieren geht, gibt es daraus keinen Grund, das Gehen durch Qigong zu ersetzen. Für einen anderen Menschen kann Qigong dagegen attraktiver sein, weil er langsame Bewegungen, Körperwahrnehmung und die strukturierte Übungsfolge bevorzugt.
Ein entscheidender Faktor für langfristige Bewegung ist schließlich auch: Wird eine Aktivität tatsächlich regelmäßig durchgeführt? Wie oft eine regelmäßige Praxis sinnvoll sein kann, wird im Beitrag zur Übungshäufigkeit im Qigong beschrieben.
Qigong als Ergänzung statt Konkurrenz zum Ausdauertraining
Für die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit ist eine Kombination verschiedener Bewegungsformen sinnvoll.
Die aktuellen Empfehlungen der American Heart Association umfassen sowohl regelmäßige aerobe Aktivität als auch muskelkräftigende Übungen.
Qigong kann darin einen eigenen Platz einnehmen. Zum Beispiel: Qigong für Beweglichkeit, Koordination, Körperwahrnehmung und ruhige Aktivität. Gehen oder Radfahren für eine stärkere aerobe Belastung. Krafttraining für Muskeln und körperliche Leistungsfähigkeit.
Diese Bewegungsformen müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Qigong und Blutfette
Neben dem Blutdruck werden in Qigong-Studien teilweise auch Blutfettwerte untersucht.
Die 2024 veröffentlichte Baduanjin-Meta-Analyse berichtete in einzelnen Patientengruppen Veränderungen von Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceriden.
Allerdings gelten hier dieselben methodischen Einschränkungen wie bei den übrigen Ergebnissen dieser Analyse: Die Studien wurden ausschließlich in China durchgeführt, die Teilnehmergruppen unterschieden sich und das Verzerrungsrisiko war überwiegend unklar. Die Autoren selbst sehen deshalb keine ausreichende Grundlage für definitive Aussagen über eine kardiovaskuläre Präventionswirkung.
Für einen seriösen Ratgeber würde ich deshalb nicht schreiben: „Qigong verbessert die Cholesterinwerte.“ Treffender ist: Blutfette werden in Baduanjin-Studien als mögliche kardiovaskuläre Risikofaktoren untersucht. Es gibt positive Ergebnisse, die Evidenz ist jedoch noch nicht ausreichend belastbar für allgemeine Aussagen.
Qigong und körperliche Belastbarkeit
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist nicht nur entscheidend, was ein Labor- oder Blutdruckwert zeigt. Auch die körperliche Funktion ist wichtig.
Kann ein Mensch länger gehen? Wie belastbar fühlt er sich? Wie weit kann er sich innerhalb einer bestimmten Zeit bewegen?
Gerade bei chronischer Herzinsuffizienz wurden Tai Chi und Qigong deshalb hinsichtlich körperlicher Belastbarkeit und Lebensqualität untersucht.
Eine systematische Übersicht mit insgesamt 33 Studien und 2.465 Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz fand, dass die zusätzliche Anwendung von Tai Chi oder Qigong zur üblichen Behandlung mit Verbesserungen der körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität verbunden war. Gegenüber anderen Bewegungsformen waren die Unterschiede bei bestimmten Belastbarkeitsmaßen dagegen wesentlich geringer.
Qigong bei chronischer Herzinsuffizienz
Chronische Herzinsuffizienz ist eine ernsthafte Erkrankung und keine Situation für selbst zusammengestellte Trainingsprogramme.
Interessant ist dennoch, dass Tai Chi und Qigong mittlerweile auch innerhalb der kardialen Rehabilitation untersucht werden.
Die vom Veterans Affairs Evidence Synthesis Program ausgewertete systematische Übersicht kam für Tai Chi und Qigong bei chronischer Herzinsuffizienz zu einer moderaten Evidenzsicherheit dafür, dass die Ergänzung zur üblichen Behandlung mit besserer Lebensqualität und erhöhter körperlicher Belastbarkeit verbunden war.
Gegenüber allgemeinem körperlichem Training war der zusätzliche Vorteil weniger eindeutig. Auch hier deutet sich deshalb an: Ein Teil des Nutzens kann in der regelmäßigen körperlichen Aktivität selbst liegen.
Bedeutet das, dass Herzpatienten Qigong machen sollten?
So pauschal lässt sich das nicht sagen.
Menschen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten ein neues Trainingsprogramm mit ihrem behandelnden medizinischen Team abstimmen – besonders wenn die Belastbarkeit eingeschränkt ist.
Auch die American Heart Association empfiehlt Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Vorerkrankungen, die geeignete körperliche Belastung mit einer medizinischen Fachperson zu besprechen.
Qigong besitzt den Vorteil, dass viele Übungen leicht angepasst werden können. Der Bewegungsradius kann kleiner werden. Der Stand kann höher sein. Pausen können häufiger erfolgen. Wie Anfänger mit Qigong beginnen, wird in einem eigenen Leitfaden beschrieben.
Das macht Qigong jedoch nicht automatisch für jede kardiologische Erkrankung geeignet.
Wie belastend ist Qigong für das Herz?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.
Eine ruhige Übung im hohen Stand mit kleinen Armbewegungen stellt andere Anforderungen als eine lange Baduanjin-Einheit mit tiefen Positionen und kräftigen Bewegungen.
Deshalb sollte die Belastbarkeit nicht allein aufgrund des Namens „Qigong“ eingeschätzt werden.
Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gilt ein einfaches Prinzip: Die Bewegung sollte zur individuellen Belastbarkeit passen und schrittweise aufgebaut werden.
Bei einer bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankung gehört die Belastungssteuerung gegebenenfalls in medizinische oder therapeutische Begleitung.
Atem beim Qigong nicht anhalten
Beim Qigong wird häufig viel Aufmerksamkeit auf die Atmung gelegt.
Gerade bei körperlicher Anstrengung sollte der Atem jedoch nicht dauerhaft angehalten werden. Die American Heart Association weist darauf hin, dass Luftanhalten während körperlicher Belastung den Blutdruck erhöhen kann und empfiehlt einen regelmäßigen Atem während Bewegung.
Für Anfänger im Qigong ist deshalb meist kein kompliziertes Atemmuster notwendig. Wichtiger ist zunächst: Der Atem darf fließen. Wie sich Atem und Meridiane im Qigong aufeinander beziehen lassen, wird in einem eigenen Beitrag erklärt.
→ Weiterführend: Qigong und Atmung
Herzfrequenz ist nicht dasselbe wie Herzgesundheit
Bei Bewegung verändert sich die Herzfrequenz abhängig von Belastung und individueller körperlicher Verfassung.
Es wäre jedoch zu einfach, aus einem niedrigeren Puls nach einer Qigong-Einheit automatisch auf ein „gesünderes Herz“ zu schließen.
Herz-Kreislauf-Gesundheit umfasst wesentlich mehr als einen einzelnen Messwert. Dazu gehören unter anderem Blutdruck, körperliche Belastbarkeit, Erkrankungen, Risikofaktoren und langfristige Lebensgewohnheiten.
Auch deshalb konzentriert sich dieser Beitrag auf klinisch besser untersuchte Größen und nicht auf einzelne kurzfristige Pulsveränderungen.
Warum wir die HRV hier bewusst nicht behandeln
In Qigong-Studien wird teilweise auch die Herzratenvariabilität – HRV untersucht.
Obwohl sie über das Herz gemessen wird, dient sie häufig vor allem zur Untersuchung autonomer Regulationsprozesse.
Deshalb gehört sie thematisch besser in den eigenständigen Bereich: Qigong und Nervensystem.
Dort werden unter anderem HRV, autonome Regulation, Vagus sowie Sympathikus und Parasympathikus ausführlich und zusammenhängend erklärt.
Für den vorliegenden Herz-Kreislauf-Beitrag ist diese Trennung sinnvoll, damit beide Themen nicht denselben Inhalt doppelt behandeln.
Kann Qigong Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern?
Hier sollten wir sehr vorsichtig sein.
Ein verbesserter Blutdruck oder günstigere Blutfettwerte sind Risikofaktoren beziehungsweise Zwischenparameter. Sie sind nicht dasselbe wie tatsächlich verhinderte Herzinfarkte oder Schlaganfälle.
Eine 2024 veröffentlichte Baduanjin-Meta-Analyse berichtete zwar auffällige Langzeitdaten zu Gesamt- und Schlaganfallsterblichkeit aus drei älteren Studien. Die Autoren weisen jedoch selbst ausdrücklich darauf hin, dass unklar ist, ob die ursprüngliche Qigong-Intervention über die 20 bis 30 Jahre fortgeführt wurde und ob die später beobachteten Ereignisse überhaupt zuverlässig der Intervention zugeschrieben werden können.
Die Autoren kommen deshalb zu dem Schluss, dass aus diesen Daten keine belastbaren Aussagen über die Verhinderung kardiovaskulärer Ereignisse abgeleitet werden können.
Bewusst nicht angemessen wäre daher die Aussage „Qigong schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.“ Dafür reicht die Evidenz nicht.
Was bedeutet „Prävention“ dann überhaupt?
Qigong kann Bestandteil eines körperlich aktiven Lebensstils sein.
Wenn regelmäßiges Qigong bei bestimmten Menschen beispielsweise zu günstigeren Blutdruckwerten beiträgt, betrifft dies einen bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktor.
Damit ist aber noch nicht bewiesen, dass genau diese Qigong-Praxis später einen Herzinfarkt verhindert.
Diese Trennung zwischen Risikofaktor und tatsächlichem Krankheitsereignis ist für eine wissenschaftlich seriöse Darstellung besonders wichtig.
Die aktuelle Evidenz ist stärker geworden – aber nicht für alle Fragen
Ein 2025 veröffentlichter Evidence Report des US Department of Veterans Affairs zeigt, dass sich die Forschung zu Tai Chi und Qigong in den vergangenen Jahren insgesamt verbessert hat.
Von 26 ausgewerteten systematischen Reviews fanden die Autoren für verschiedene Erkrankungen mittlerweile häufiger Evidenz mittlerer oder hoher Sicherheit als noch bei ihrer früheren Übersicht. Beim Bluthochdruck gehörte die Evidenz zu den stärker untersuchten Bereichen.
Gleichzeitig betont der Bericht weiterhin große Forschungslücken: Unterschiedliche Qigong-Stile werden untersucht, Trainingsprogramme unterscheiden sich und Langzeitwirkungen sind nur unzureichend geklärt.
Das passt sehr gut zum bisherigen Bild.
Qigong ist nicht gleich Qigong
Auch bei Herz-Kreislauf-Studien darf „Qigong“ nicht als eine einzige standardisierte Therapie betrachtet werden.
Untersucht werden beispielsweise: Baduanjin, andere Health-Qigong-Systeme, medizinische Qigong-Programme oder Mischformen aus Tai Chi und Qigong.
Die VA-Evidenzübersicht weist ausdrücklich darauf hin, dass unterschiedliche Stile und Übungsdauern bisher nur selten direkt miteinander verglichen wurden. Aussagen darüber, welche Qigong-Form „am besten“ ist, sind deshalb wissenschaftlich kaum möglich.
Gerade für dein Portal ist es deshalb sinnvoll, Studien immer mit der konkret untersuchten Übungsform zu benennen. Baduanjin-Ergebnisse sind Baduanjin-Ergebnisse – und nicht automatisch Ergebnisse für jedes Qigong.
Die Acht Brokate sind besonders gut untersucht
Für Baduanjin gibt es inzwischen relativ viele Studien zum Blutdruck und zu kardiovaskulären Risikofaktoren.
Das ist für deine Arbeit besonders interessant, weil die Acht Brokate gleichzeitig eine klassische und in der Praxis weit verbreitete Qigong-Reihe darstellen.
Die wissenschaftliche Forschung spricht jedoch nicht dafür, dass die Übungen deshalb eine besondere „medizinische Wirkung“ im Sinne einer Therapie besitzen.
Eine nüchterne Interpretation lautet eher: Baduanjin ist eine strukturierte, regelmäßig wiederholbare Bewegungsform, die in verschiedenen Studien bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck untersucht wurde und dabei häufig positive Veränderungen zeigte.
Wie häufig muss man Qigong üben?
Aus den Studien lässt sich keine allgemeine optimale Dosierung ableiten.
In der 2024er Baduanjin-Meta-Analyse unterschieden sich Übungsdauer und Häufigkeit deutlich: Die Programme reichten von ungefähr 13 bis 60 Minuten pro Einheit und wurden in vielen Studien mehrfach wöchentlich oder sogar täglich durchgeführt.
Diese Studiendosen sollten nicht einfach zu einer allgemeinen Empfehlung für jeden Menschen gemacht werden.
Entscheidend sind Gesundheitszustand, Ausgangsniveau, Bewegungsform und individuelle Belastbarkeit.
Für einen gesunden Einsteiger ist regelmäßiges moderates Üben wahrscheinlich sinnvoller, als eine hohe Studiendosis möglichst genau nachzuahmen.
Muss Qigong anstrengend sein, um dem Herz-Kreislauf-System zu nutzen?
Nicht jede Bewegung muss intensiv sein, um gesundheitlich sinnvoll zu sein.
Die American Heart Association betont ausdrücklich, dass auch mehr alltägliche Bewegung und weniger Sitzen wichtig sind. Für einen umfassenden gesundheitlichen Effekt werden darüber hinaus jedoch bestimmte Umfänge moderater beziehungsweise intensiver Bewegung empfohlen.
Qigong kann deshalb ein Teil eines aktiven Lebensstils sein.
Ob die jeweilige Qigong-Einheit ausreicht, um die empfohlenen aeroben Trainingsumfänge abzudecken, hängt von ihrer tatsächlichen Intensität ab.
Für viele Menschen dürfte deshalb eine Kombination sinnvoll sein: Qigong plus weitere körperliche Aktivität statt Qigong anstelle jeder anderen Bewegung.
Wann sollte Qigong medizinisch abgeklärt werden?
Wer gesund ist und mit einer ruhigen Bewegungsform beginnt, benötigt normalerweise keine medizinische Untersuchung nur wegen Qigong.
Bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deutlich eingeschränkter Belastbarkeit oder anderen relevanten Vorerkrankungen sollte ein neues Trainingsprogramm dagegen mit dem behandelnden medizinischen Team abgestimmt werden.
Beschwerden wie neu auftretender Brustschmerz, deutliche Atemnot, Ohnmacht oder andere akute auffällige Symptome gehören nicht in eine selbst gesteuerte Qigong-Praxis, sondern müssen medizinisch abgeklärt werden.
Qigong ist keine Methode zur Selbstdiagnose von Herz-Kreislauf-Problemen.
Traditionelle und moderne Sicht unterscheiden
In traditionellen Qigong- und TCM-Modellen werden Herz und Kreislauf nicht mit denselben Begriffen beschrieben wie in der modernen Medizin.
Dort spielen beispielsweise Qi, Blut, Meridiane und Funktionskreise eine Rolle.
Moderne Herz-Kreislauf-Forschung untersucht dagegen Größen wie Blutdruck, körperliche Belastbarkeit, Blutfette oder klinische Erkrankungen.
Diese Ebenen sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden.
Wenn sich nach einem Baduanjin-Programm der Blutdruck verändert, beweist dies beispielsweise nicht, dass wissenschaftlich ein bestimmter Meridian oder Qi-Fluss nachgewiesen wurde.
Die traditionelle Beschreibung erklärt Qigong innerhalb ihres eigenen historischen Modells. Die moderne Forschung untersucht messbare gesundheitliche Veränderungen.
Was sagt die Wissenschaft heute insgesamt?
Beim Thema Herz-Kreislauf ergibt sich ein differenziertes, aber zunehmend interessantes Bild.
Für den Blutdruck gibt es mehrere Meta-Analysen und inzwischen auch neuere randomisierte Studien mit positiven Ergebnissen. Besonders Baduanjin ist vergleichsweise gut untersucht.
Gegenüber keiner oder wenig strukturierter Bewegung kann Qigong einen Vorteil zeigen.
Gegenüber sinnvoller aktiver Bewegung sind die Unterschiede dagegen oft deutlich kleiner. Die aktuelle Baduanjin-Studie fand beispielsweise eine ähnliche Blutdruckwirkung wie zügiges Gehen.
Bei chronischer Herzinsuffizienz gibt es Hinweise darauf, dass Tai Chi und Qigong ergänzend zur üblichen Versorgung körperliche Belastbarkeit und Lebensqualität unterstützen können.
Für die tatsächliche Verhinderung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen reicht die Qigong-spezifische Evidenz dagegen nicht aus.
Damit lässt sich Qigong wissenschaftlich weder als Herztherapie noch als wirkungslose Entspannungsbewegung einordnen. Es ist eine Bewegungsform, für die besonders hinsichtlich des Blutdrucks inzwischen relevante Forschung vorliegt.
Weiterführende Beiträge zu Qigong und Herz-Kreislauf
Herz-Kreislauf-Themen im Qigong lassen sich nicht isoliert betrachten. Sie hängen mit Erschöpfung, Stress, allgemeiner Belastbarkeit und dem TCM-Verständnis vom Menschen zusammen. Verwandte Beiträge vertiefen diese Bezüge:
- Wie wirkt Qigong? Wirkungen auf Körper, Geist und Gesundheit
- Qigong und Körperwahrnehmung – den eigenen Körper bewusster spüren
- Qigong und Aufmerksamkeit – wie bewusste Bewegung die Konzentration schult
- Warum Qigong entspannen kann – Bewegung, Atmung und Loslassen
- Qigong bei Stress – wie regelmäßiges Üben helfen kann
- Qigong und Beweglichkeit – was langsame Bewegungen verändern können
- Qigong für Gleichgewicht und Koordination – sicherer stehen und bewegen
- Qigong für den Rücken – Haltung, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung
- Qigong und Schmerzen – was Studien zeigen und was Qigong leisten kann
- Qigong und Schlaf – kann Qigong beim Zur-Ruhe-Kommen helfen?
- Qigong bei Erschöpfung – Energie, Vitalität und Fatigue
- Qigong und Kognition – Gedächtnis und geistige Leistungsfähigkeit
- Qigong bei Erkrankungen – was die Wissenschaft untersucht
So wird sichtbar, wie Herz-Kreislauf-Themen im Qigong Teil eines größeren Zusammenhangs von Belastung, Erholung und regelmäßiger Praxis sind.
Fazit: Qigong kann Teil eines herzgesunden Bewegungsalltags sein
Qigong bringt den Körper in Bewegung.
Gewicht wird verlagert, Muskeln arbeiten, die Haltung verändert sich und Bewegungen werden über eine gewisse Zeit kontinuierlich ausgeführt.
Damit kann Qigong auch für Herz und Kreislauf relevant sein.
Die bislang stärksten wissenschaftlichen Hinweise betreffen den Blutdruck.
Mehrere Meta-Analysen berichten positive Veränderungen, wobei die Qualität der älteren Studien teilweise eingeschränkt ist. Besonders interessant ist deshalb eine aktuelle multizentrische randomisierte Studie: Baduanjin senkte bei Menschen mit hochnormalem Blutdruck den systolischen 24-Stunden-Blutdruck stärker als selbst gewählte Bewegung und zeigte eine vergleichbare Wirkung wie zügiges Gehen.
Bei Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz gibt es zusätzlich Hinweise auf Verbesserungen der körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität, wenn Tai Chi beziehungsweise Qigong ergänzend zur regulären Behandlung eingesetzt werden.
Die Forschung erlaubt jedoch keine Aussage, dass Qigong Herz-Kreislauf-Erkrankungen heilt oder zuverlässig Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert.
Eine realistische Einordnung lautet deshalb: Qigong kann eine sinnvolle Form regelmäßiger körperlicher Aktivität sein und bei bestimmten Menschen insbesondere den Blutdruck günstig beeinflussen. Es ergänzt andere gesundheitsfördernde Bewegungsformen, ersetzt aber weder notwendiges Ausdauer- und Krafttraining noch eine medizinische Behandlung. Der übergeordnete Beitrag zu den Wirkungen von Qigong ordnet dieses Zusammenspiel in den größeren Kontext von Bewegung, Wahrnehmung und Ruhe ein.
Vielleicht ist genau diese Einordnung für Qigong passend: Das Herz muss beim Qigong nicht maximal belastet werden, damit Bewegung wertvoll ist – aber auch sanfte Bewegung bleibt Bewegung.
Wenn du regelmäßige, alltagstaugliche Bewegung mit Ruhe und Körperwahrnehmung verbinden möchtest: In der Qigong-Kraftquelle findest du kurze Einheiten – auch für Einsteiger.
Häufige Fragen zu Qigong und Herz-Kreislauf
Was bedeutet Qigong im Kontext von Herz und Kreislauf?
Qigong ist eine sanfte Bewegungsform mit geringer Belastungsintensität. Sie wird nicht als Herz-Kreislauf-Training im sportmedizinischen Sinne verstanden, kann aber als körperlich aktive, ruhige Übungspraxis in einen herzgesunden Bewegungsalltag eingebaut werden.
Wie beeinflusst Qigong den Herz-Kreislauf-Bereich?
Qigong verbindet ruhige Bewegung, aufrechte Haltung und langsame Atmung. Das kann die Wahrnehmung des eigenen Körpers unterstützen und zu regelmäßiger, alltagstauglicher Bewegung anregen. Qigong ist dabei keine Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern eine Übungspraxis, die andere Maßnahmen ergänzen kann.
Für wen ist Qigong im Herz-Kreislauf-Bereich besonders interessant?
Für Menschen, die intensiveres Ausdauertraining aktuell nicht ausüben möchten oder können – etwa aufgrund von Alter, Rekonvaleszenz oder Vorerkrankungen. Auch Menschen, die zusätzlich zu klassischem Ausdauertraining eine ruhigere Bewegungsform suchen, finden im Qigong einen sanften Zugang zu regelmäßiger Aktivität.
Welche Qigong-Aspekte werden bei Herz und Kreislauf besonders angesprochen?
Besonders wichtig sind ruhige Standübungen, langsame Bewegungsfolgen und eine natürliche, nicht angehaltene Atmung. Übungsreihen wie die Acht Brokate (Baduanjin) verbinden diese Elemente und sind wissenschaftlich vergleichsweise gut untersucht. Regelmäßiges Üben mit moderater Belastung ist meist sinnvoller als seltene, intensive Einheiten.
Was zeigen wissenschaftliche Untersuchungen zu Qigong und Herz-Kreislauf?
Verschiedene Studien haben Qigong im Zusammenhang mit Blutdruck, Blutfetten, körperlicher Belastbarkeit und chronischer Herzinsuffizienz untersucht. Die Ergebnisse deuten teilweise auf unterstützende Effekte hin, sind aber je nach Übungsform und Zielgruppe unterschiedlich und methodisch teils begrenzt. Diese Beobachtungen beruhen auf Studien in bestimmten Kontexten und sind nicht mit einer allgemein nachgewiesenen medizinischen Wirkung gleichzusetzen.
Worauf sollte man beim Üben achten?
Der Atem soll beim Qigong nicht angehalten und die Belastung nicht erzwungen werden. Wer bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, ärztlich behandelt wird oder Beschwerden wie Schwindel, Brustenge oder ungewöhnliche Belastungsreaktionen bemerkt, sollte den Einstieg mit ärztlichem oder therapeutischem Fachpersonal abstimmen. Qigong ersetzt keine kardiologische Behandlung und keine verordneten Medikamente.
Wie fängt man mit Qigong im Herz-Kreislauf-Bereich an?
Ein guter Einstieg sind 5–10 Minuten ruhiger Standübungen mit natürlicher Atmung und sanften Öffnungsbewegungen. Wer die klassische TCM-Perspektive einbeziehen möchte, findet in Punkten wie Perikard 6 (Pe 6) Neiguan traditionell einen Bezug zur Beruhigung von Herz und Brustraum. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.
Hinweis zur Einordnung
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und beruhen auf traditionellen Konzepten sowie öffentlich verfügbaren Studien. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder medizinische Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine qualifizierte Fachperson.
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